Kundenrezensionen
Gutes Gerät zum Wandern und Geocachen
Das Gerät liegt sehr gut in der Hand und macht einen recht stabilen Eindruck. Die Batterien sind schnell gewechselt. Der Lieferumfang ist dürftig: Kurzanleitung, USB-Kabel, Karabinerbefestigung. Die schlechte und unvollständige Gebrauchsanleitung gibts nur auf CD, bei dieser Preisklasse ein Unding! Weitere Software, um z.B. Strecken auf dem PC zu planen oder Wegpunkte direkt zu übertragen fehlt. Die Funkschnittstelle ist proprietär "Garmin", da wäre Bluetooth besser gewesen.
Die GPS Funktionen sind sehr gut! Die Ansichten lassen sich zum Teil anpassen, so dass man sich gezielt das anzeigen lassen kann, was man braucht. Die Darstellung könnte etwas schneller und flüssiger sein, dafür halten starke Akkus ganz gut durch. Da man keine Fotos machen kann, erschließt sich mir der Sinn der Bilddarstellungsfunktion nicht. Ein Koordinatenumrechner oder eine vollständig variable Chart-Darstellung wäre da hilfreicher gewesen. Die Displaybeleuchtung ist bei hellem Tageslicht gerade mal ausreichend, ohne Beleuchtung sieht man fast nichts. Dafür ist die Bedienung über den Touchscreen einfach und gut. Im Übrigen empfehle ich zum Gerät selbst auch die Rezensionen zu den kleineren Modellen (300).
Ob sich der Mehrpreis des 400t für das Kartenmaterial lohnt, muss jeder selbst wissen. Der Eindruck ist zwiespältig. Im Wald lässt sich ganz gut danach wandern und es sind überraschend viele Wanderwege verzeichnet, auch die Vegetationsflächen sind gut erfasst. Andererseits beginnt der Main erst bei Bamberg, obwohl er doch auch im Oberlauf ein richtiger Fluss mit zum Teil gut 15 Metern Breite ist, den man nicht einfach überspringen kann. Immerhin kann man auf dem Display dann sehen, dass man wegen dem Umweg zur nächsten Brücke das Ziel nicht mehr vor Sonnenuntergang erreichen kann. Ein oberflächlicher Vergleich zeigt, dass Italien und Österreich wohl ganz gut dabei sind, Schweden schwächelt und die Schweiz als TOPO-Karte ganz fehlt. Ich meine aber, dass sich für die Topo-Karte der Aufpreis lohnt, da sie für den Hausgebrauch sicher ausreichend ist und bessere Karten nur für viel mehr Geld zu haben sind.
Unterm Strich ein Stern Abzug für die schlechte Bedienungsanleitung, fehlende Software für den PC, die Ablesbarkeit des Displays und Fehler in der Karte.
Gutes Gerät mit Verbesserungsmöglichkeiten
Nachdem ich 2 Jahre mit einem Garmin 60CSx (davor 1 Jahr mit einen Garmin etrex) unterwegs war, habe ich jetzt den Umstieg auf das neue Outdoor-Navi Oregon 400T gewagt. Ich nutze das Gerät hauptsächlich für Geocaching und zum Wandern.
+ = positiv
o = neutral
- = negativ
+ Die Bedienung über den Touchscreen funktioniert tadellos, schnell und ist sehr komfortabel.
+ Die Bedienung ist auch mit Handschuhen möglich
+ Gehäuse ist wassergeschützt nach IPX7 (60er IPX6)
+ Das Gerät liegt gut in der Hand und macht einen sehr soliden Eindruck.
+ Die Funktionen sind übersichtlich angeordnet und lassen sich intuitiv bedienen.
+ Die Kartendarstellung gefällt mir im Vergleich zum 60CSx deutlich besser.
+ Kartenaufbau läuft sehr flott und man kann die Karte einfach mit dem Finger verschieben.
+ Beschreibungen von Geocaches können direkt aufs Gerät kopiert werden
+ Läuft mit 8GB microSD von SanDisk (offizielle Angabe 4GB) - also jede Menge Platz für Karten, Caches und Spoilerbilder
+ Vorinstallierte Topo Karte von fast ganz Europa. Logischerweise nicht so detailliert wie die optional erhältlichen Detailkarten, aber für den Einsatz im Urlaub für mich absolut ausreichend. Man sollte sich aber vorher genau informieren, ob einem das 300er (ohne vorinstallierte Topo) reicht.
o Das oft bemängelte Display finde ich auch im Outdooreinsatz nicht so schlecht, wie es oft gemacht wird. Man muss sich allerdings damit abfinden, dass man die Dispalybeleuchtung anschalten muss (ist aber bei einem PDA oder Smartphone mit Touchsreen auch so). Laufzeittest bei 100% dauerhafter Hintergrundbeleuchtung mit 1 Jahr alten Eneloop-Akkus: Nach 9 Stunden kam "Batterie schwach". Nach weiteren 45 Minuten ging das Gerät dann aus.
- Die deutsche Übersetzung ist teilweise nur grausam. Man hat den Eindruck, dass Garmin den Text einfach durch eine "dumme" Übersetzungmaschine laufen lassen hat. (Bsp. ON/OFF wurde mit AUF/AUS übersetzt, eine Autobahnauffahrt (engl. ramp) wurde mal eben als "Rampe" übersetzt). Zum Glück haben da die User vom Naviboard Abhilfe geschaffen und eine wirklich gute Übersetzung erstellt! Aber diese Arbeit hätte ich eigentlich von Garmin erwartet!
- Das Garmin einen knapp 500 Euro teurem Gerät keine Software (MapSource) beilegt und diese nur zum Kauf anbietet ist kaum zu galuben. Natürlich ist die Software bei optional erhältlichen Karten dabei, aber gerade beim 400T mit integrierter Topo-Karte ist das für mich nicht verständlich.
- Einige Geocaching Funktionen sind noch nicht ganz ausgereift. Der Bildbetrachter ist zwar ein nettes Feature, aber bringt mir das wenig, wenn ich das Bild nicht mit einem Cache in Verbindung brigen kann. Wenigsten eine Anzeige vom Dateinamen oder Auswahl nach Ordnern/Dateinamen auf der Karte wäre da sehr hilfreich. So muss mann wieder auf Lösungen von anderen Usern zurückgreifen (SpoilerPrepare), um diese Funktion halbwegs sinnvoll nutzen zu können.
Fazit:
Mein "altes" 60CSx ist zweifelsohne ein sehr gutes (ausgereiftes) Gerät mit erstklassigem Empfänger, mit dem ich sehr zufrieden war. Daher war ich vor dem Umstieg auch etwas skeptisch. Trotzdem habe ich den Umstieg gewagt und bin von dem neuen Gerät wirklich begeistert. Die Handhabung über Touchscreen und die Geocaching-Funktionen sind genau das, was ich schon lange gesucht habe. Sicher gibt es am Gerät noch Verbesserungsmöglichkeiten (speziell für den Bereich Geocaching), aber das bisher umgesetzte ist für mich wirklich brauchbar und es macht Freude mit diesem Gerät zu "arbeiten" und Männer brauchen ja auch ab und an mal ein neues Spielzeug. ;-)
Gutes Gerät zum Wandern und Geocachen
Ich habe das Oregon 400t jetzt seit ca 3 Monaten im Dauereinsatz und wollte im Rahmen einer Amazon-Rezension meine Erfahrungen weitergeben:
Gesamteindruck:
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Im Gesamten gefällt mir das Gerät sehr gut. Sowohl Akkulaufzeit, Zuverlässigkeit, Funktionsumfang und Verarbeitung haben meine Erwartungen voll getroffen.
Mitlerweile habe ich die derzeit aktuelle Beta-Firmware (2.98) installiert, welche sowohl den GPS-Empfang als auch diverse Funktionalitäten (Ladezeit der Karten, neue Applikationen, Geocaching) nochmals deutlich verbessert.
Karten:
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Die mitgelieferte Topo-Karte ist durchaus ihr Geld wert, ich hatte das Gerät bspw. auf La Gomera (Kanaren) mit dabei und Karte war hier sehr detailliert und gut. Die reginalen Topo-Karten haben ja leider nur immer ein Land, was mit der Zeit teuer werden kann. Hier sind wir bei einem weiteren Punkt: die mitlerweile frei verfügbaren Open Street Map Karten, die ich mit etwas einlesen in gängigen Foren schnell zum Laufen gebracht habe, sind zumindest im Stadt-Bereich schon eine sehr ordentliche Alternative zu den recht teuren Garmin-Karten.
Laufzeit:
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Die Batterielaufzeit überzeugt mich auch. In der Regel kann ich das Gerät mehrere Tage mit "normal-intensiver" Nutzung betrieben. Da Batterien halt auch einfach dicker als die "tollen" flachen Handyakkus sind, ist das etwas "klobige" Erscheinungsbild auch zu verzeihen.. Im Übrigen fluchen alle meine Freunde die ein "hippes" MultiTouch-Handy haben über dessen Akkulaufzeit gerade im Betrieb mit GPS.
Display:
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Etwas negativ muss ich leider die Ablesbarkeit des Displays beurteilen, zwar habe ich alle "Tweaks" die man in den Foren so findet ebenfalls gemacht (weisser Hintergrund, Schummerung abschalten, Anpassungen der TYP-Files, Schutzfolie aufziehen) so dass diese zwar deutlich besser wurde, super optimal ist sie unter bestimmten Lichtbedingungen leider immernoch nicht. Man kann allerdings gut damit leben und irgendwie ablesen konnte ich bisher eigentlich immer. Merkwürdig ist nur das das Oregon am festen Stromanschluss wirklich heller als mit Batterien auf max. Helligkeit ist (diese im von Anfang an übrigens nur auf 75% gesetzt, insofern nach dem Auspacken und Einschalten nicht irritieren lassen). Vielleicht legt Garmin auf Kosten der Laufzeit hier ja noch in neueren Firmwares nach.
GPS-Empfang:
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Gerade beim Geocachen zeigte das Oregon einen sehr guten GPS-Empfang, allerdings scheint es wie wohl auch schon Vorgängermodelle manchmal zu einem Drift zu kommen, der erst nach erneutem Aus- und Anschalten unter freiem Himmel wieder verschwindet. Zudem hatte ich bei diversen Wanderungen und Joggingrunden öfter einige "Hüpfer" in meinem Track, was aber auch noch an der Beta-Firmware oder der Vegetation liegen kann.
Geocaching:
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Das angepriesene paperless Caching funktioniert leider nur mit Premium-Account auf der bekanntesten Plattform gut. Hier werden allerdings Spoiler-Bilder und bestimmte HTML-Formatierungen im GPX-File nicht mit in das Gerät übernommen, was öfter schon zu Problemen beim Cachen geführt hat. Spoiler-Bilder kann man zwar manuell auf das Gerät kopieren, sieht dann aber leider nichtmal einen Dateinamen angezeigt. Hier hoffe ich auch auf Nachbesserung. Ansonsten klappt es relativ gut, die neuste Firmware trennt jetzt auch Beschreibung und Logs, was ich aber noch vermisse ist die Möglichkeit Notizen auf das Gerät zu speichern.
Verarbeitung:
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Alles in allem ist das Gerät sehr robust verarbeitet, eine Display-Schutzfolie würde ich trotzdem JEDEM empfehlen.. Mitlerweile knarzt der Deckel etwas, was wohl auch andere Nutzer erfahren haben. Auf die Wasserdichtheit hat das allerdings keinen Einfluss.
Sonstiges:
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Leider liegt dem Gerät keine Version der Garmin Software MapSource bei, allerdings hilft hier etwas Recherche im Netz. Mapsource ist gerade beim Handling der Open-Street-Map Karten eine sinnvolle Sache. Generell ist beim tieferen Einsteigen in die Materie Computerwissen doch von Notwendigkeit. Will man allerdings einfach nur eine Karte ohne individuelle Anpassungen auf seinem Gerät haben, kommt man auch gut mit den Basics aus. Zum Navigieren mit dem Auto nehme ich trotzdem nach wie vor mein altes Navi her, da das Oregon ausser Piepsen (weil es ja wasserdicht ist) keine Geräusche von sich gibt.. Zu Fuß oder mit dem Rad ist das Oregon aber klar im Vorteil. Gerade die massive Weiterentwicklung der Firmware durch Garmin ist derzeit ein großer Pluspunkt, so einen Service habe ich eigentlich bisher noch nicht erlebt. Vermutlich ist die Entwicklung aber auch im Rahmen der neuen 500er Modelle zu sehen, die ggf. ein Abwarten rechtfertigen (integrierte Kamera + diverse Weiterentwicklungen)